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Notfallvorsorge: Wissenswertes für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Schweinfurt

    Landratsamt Schweinfurt als Katastrophenschutzbehörde informiert angesichts ungewisser Entwicklung im Winter - Austausch mit Landkreis-Gemeinden findet statt

    Derzeit kann niemand vorhersagen, ob es angesichts des anhaltenden
    Kriegs in der Ukraine in den kommenden Wintermonaten zu Engpässen etwa bei Strom oder Gas kommen wird. Feststeht: Die Versorgungssicherheit im Landkreis Schweinfurt ist zum aktuellen
    Zeitpunkt gewährleistet. Damit Bürgerinnen und Bürger im Notfall vorbereitet sind, informiert das Landratsamt Schweinfurt
    an dieser Stelle, worauf es in Notsituationen generell ankommt.

    Das Landratsamt Schweinfurt in seiner Funktion als Katastrophenschutzbehörde steht angesichts einer ungewissen Entwicklung im Winter im steten Austausch mit den 29 Landkreis-Gemeinden. Bereits im August wurden die Ersten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Landrat Florian Töpper dafür sensibilisiert, für mögliche Problemlagen im Winter ersteVorbereitungen zu treffen und diese dem Landratsamt zu melden.

    Seit Ende September sind Einheiten aus dem Landratsamt unter dem Namen „Koordinierungsgruppe Energieversorgung“ dabei, ihre Arbeit gebündelt fortführen. Ebenso hat unter anderem ein Austausch mit den für den Landkreis Schweinfurt zuständigen Energieversorgern
    stattgefunden.

    Weiterhin kann die Führungsgruppe Katastrophenschutz jederzeit ihre Arbeit aufnehmen, sollte dies erforderlich werden. Hierbei besteht die Möglichkeit neben weiteren Einheiten aus dem Landratsamt
    Schweinfurt sowie dem Katastrophenschutz auch externe Kräfte von Hilfsorganisationen, Energieversorgern oder anderen Fachstellen (Polizei, …) mit einzubinden.

    Notfallvorsorge: Wissenswertes für Bürgerinnen und Bürger

    Wichtiges zur Notfallvorsorge und zur eigenen Vorbereitung, wie beispielsweise eine Vorratsliste, Checklisten für den Ernstfall oder Hinweise zu Warn-Apps, erhalten Bürgerinnen und Bürger auf den
    Webseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter der Rubrik „Warnung & Vorsorge“.

    Hilfreiche Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine finden sich ebenfalls dort unter der Rubrik „Das BBK – Zivilschutz“.

    Gefahrensituation: Allgemeine Informationen

    In erster Linie sind die jeweiligen Landkreis-Gemeinden für Bürgerinnen und Bürger Ansprechpartner in einer Gefahrensituation.

    Das Landratsamt Schweinfurt wird in dringenden Fällen für größere Ereignisse die Warnapp NINA nutzen. Die App warnt deutschlandweit vor Gefahren und ist kostenlos. Sie kann über den jeweiligen App-Store auf dem Smartphone heruntergeladen werden.

    Aktuelle Informationen bei einer Gefahrenlage im Landkreis erhalten Bürgerinnen und Bürger auch über Social Media und über die Website des Landratsamts. Um die neuesten Informationen in jedem Fall zu erhalten, empfiehlt es sich, den Facebook-Kanal bereits jetzt mit „Gefällt-mir“ zu markieren:
    Facebook-Kanal: www.facebook.com/LandratsamtSchweinfurt
    Website: www.landkreis-schweinfurt.de

    Bei einer besonderen Gefahrenlage erfolgen Durchsagen im Rundfunk. Das Programm wird für spezielle Hinweise unterbrochen.
    Einsatzkräfte vor Ort informieren gegebenenfalls zusätzlich die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten. Achten Sie auf Personal und Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie auf Lautsprecherdurchsagen. Zusätzlich kann die Bevölkerung über öffentliche Sirenen im Landkreisgebiet auf Gefahren hingewiesen werden. Sie hören über eine Minute lang einen an- und abschwellenden Heulton.
    Nutzen Sie anschließend die genannten Informationsmedien und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Geben Sie die Informationen auch weiter an Nachbarn, die unter Umständen der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

    Sollte das Telefonnetz durch einen Stromausfall gestört sein, werden üblicherweise die Feuerwehrgerätehäuser besetzt, sodass sich Bürgerinnen und Bürger dann dorthin wenden können.

    Verhalten im Notfall

    Sofern eine Gefahrensituation eintritt, bitte informieren Sie Nachbarinnen und Nachbarn und unterstützen Sie hilfsbedürftige Personen. Begeben Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr. Wird
    medizinische Hilfe benötigt, wählen Sie die Notrufnummer 112.
    Folgen Sie den Aufforderungen der Einsatzkräfte und bringen Sie sich, wenn nötig, in Sicherheit. Gefahrenlagen können sich schnell ändern.

    Holen Sie sich fortlaufend über die zuvor genannten Quellen, wie Apps, dem Internet und dem Rundfunk Informationen ein.

    Wichtige Notrufnummern im Überblick
    Feuerwehr und 112
    Rettungsdienst
    Polizei 110
    Ärztlicher Notdienst 116 117
    Giftnotrufzentrale 089-19240

    Im Falle eines besonderen Ereignisses wird ein Bürgertelefon eingerichtet, soweit die Telefonverbindung noch möglich ist. Dies wird rechtzeitig über die genannten Medien kommuniziert. Hier können dann individuelle Fragen gestellt werden.

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    De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

    Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

    Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.